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IT-Haftpflichtversicherung


Was ist eine IT-Haftpflicht?

Eine IT-Haftpflicht gehört zu den gewerblichen Haftpflichtversicherungen und bietet eine umfassende Absicherung von allen Berufszweigen, die unter dem Begriff IT-Dienstleister zusammengefasst werden.


Vorteile der IT-Haftplicht:

  • Deckt Datenschutzrisiken
  • Leichte und grobe Fahrlässigkeit ist versichert
  • Deckt Vermögensschäden an Dritten (gesetzliche + vertragliche Haftung)
  • Abwehr unberechtigter Ansprüche zur Vermögensschadenhaftpflicht
  • Deckt selbst erlittene Vermögensschäden wie z.B. Rücktritt des Auftraggebers vom Projektvertrag
  • Optional: Risikoschutz im Ausland

Wieso ist eine IT-Haftpflicht sinnvoll?

Eine kleine Unachtsamkeit, Fehlinformation oder Fehlplanung – daraus können Schadenersatzansprüche mit hohen sechsstelligen Beträgen entstehen, die ein Unternehmen in die Insolvenz treiben können. Schützen Sie sich daher mit einer IT-Haftpflichtversicherung. Die IT-Haftpflicht gehört zu den gewerblichen Versicherungen und bietet eine umfassende Absicherung von allen Berufszweigen, die unter dem Begriff IT-Dienstleister zusammengefasst werden. Hierzu gehören Freiberufler & Webdesigner, ebenso wie IT-Fachkräfte & EDV-Berater oder Softwarehersteller & Inhaber von Onlineshops.

Die digital gespeicherten Daten wie eingegangene Bestellungen, Kundendaten oder Lagerbestände bilden das Fundament des wirtschaftlichen Erfolgs. Eine 100% Sicherheit diese nicht zu verlieren kann nie garantiert werden. Weitere Schäden entstehen zum Beispiel durch menschliche Fehler, technisches Versagen oder auch gezielte Angriffe wie etwa durch Viren. Lässt sich der Ursprung bis zu einem bestimmten IT-Entwickler (bspw. Softwarehersteller oder Berater) zurückverfolgen ist dieser in der Pflicht für den entstandenen Schaden Deckung zu bieten.

Ohne vorhandenen Versicherungsschutz bedeutet dies für viele kleine und mittlere Unternehmen gravierende Einschnitte oder sogar das Aus. Die IT-Haftpflichtversicherung, schützt Sie bei Schadenersatzforderungen, die an Ihr Unternehmen gestellt werden. Berechtigte Forderungen werden von der Versicherung bis zur Höhe der Versicherungssumme entschädigt, während unberechtigte Ansprüche abgewehrt werden.

Wer benötigt die Versicherung?

Eine gesetzliche Verpflichtung sich gegen die bestehenden Risiken mit einer Versicherung abzusichern besteht für IT-Dienstleister aktuell nicht. Berater und Manager können jedoch auch mit den AGBs die eigene Haftungen ausschließen. Entsteht jedoch ein Schaden im fünf- oder sogar sechsstelligem Bereich ist die eigene Existenz schnell von berechtigten Schadensersatzforderungen bedroht. Da die IT-Haftpflicht nicht nur den Unternehmer selbst, sondern auch die Mitarbeiter mit einschließt werden zusätzliche Anreize geschaffen erfahrene Fachkräfte für das eigene Unternehmen zu gewinnen.

Besteht keine Möglichkeit die entstandenen Vermögensschäden zu regulieren, leidet auch der Ruf. Entstehen Ansprüche durch fehlerhafte Installation, verpasster Laufzeit oder Kündigung des eingeplanten Personals spricht sich dies innerhalb der Branche schnell herum und trägt dazu bei für zukünftige Auftragsvergaben nicht mehr in Betracht gezogen zu werden. Haben Auftraggeber bereits negative Erfahrungen durch einen Eigenschaden erlebt ist es zudem hilfreich die IT-Haftpflichtversicherung als vertrauensfördernde Maßnahme zu zeigen. Da die IT-Haftpflicht mittlerweile branchenübergreifend ein Begriff ist, wird der positive Eindruck dieser Versicherung bei dem Auftraggeber noch einmal bestätigt.

Hinweis: Die IT-Versicherung schützt nicht Ihre Elektrogeräte , sondern ausschließliche Ihre fundamentalen Daten. Eine Elektronikversicherung bietet Ihnen zusätzlichen Schutz für Ihre Gerätschaften sowie die Inhaltsversicherung Ihr weiteres Inventar schützen kann.

Wichtige tarifliche Optionen

Für einen IT-Haftpflicht Vergleich ist es wichtig vorab über die verschiedenen tariflichen Optionen dieser Versicherung zu prüfen. Hierzu gehören zum Beispiel die sogenannten Basistarife. Diese decken i.d.R. die grundsätzlichen Gefahren ab, welche bspw. Viren oder auch Datenverluste verursachen. Versichert sind jedoch nur berechtigte Forderungen, welche nachweislich auf das Verschulden des Versicherungsnehmers zurückzuführen sind. Ist die Schuldfrage strittig werden von der  Haftpflicht-Versicherung ebenfalls die Kosten für Anwälte, Gutachten oder einen Gerichtsprozess übernommen.

Eine IT-Haftpflicht für Freiberufler muss weitreichendere Tätigkeitsfelder abdecken. Empfehlenswert für verschiedene Arbeitsbereiche und Verträge, die mit jedem Auftraggeber einzeln abgeschlossen werden, ist daher ein Tarif mit offener Deckung. Wichtig ist für diese Versicherung eng mit dem zuständigen Mitarbeiter des Versicherers zusammenzuarbeiten. Dieser sollte alle angebotenen Leistungen kennen, um einen engmaschigen Schutz zu gewährleisten. Wichtig für Start-ups mit einem geringen Budget ist ebenfalls die Höhe der gewählten Selbstbeteiligung der Versicherung. Diese sollte nicht die Auszahlung von Gehältern oder auch anderen wichtigen Ausgaben in Gefahr bringen.

Wer eine umfassende Absicherung bevorzugt liegt mit dem Allround-Tarif genau richtig. Das Ziel dieser Versicherung ist es ein zu 100% sicheres Netz zu spinnen, in der alle aktuellen Gefahren sowie Risiken beinhaltet sind. Dieser Versicherungsschutz ist besonders empfehlenswert für Unternehmen mit zahlreichen Mitarbeitern. Hier ist das Risiko für Fehler erhöht, weshalb auch der Versicherungsbeitrag darauf abgestimmt sein sollte. Wichtig ist sich auch über die Ausschlussgründe für eine Zahlung der Versicherung zu informieren. Diese sind in den Verträgen der Haftpflicht vermerkt und können somit noch vor dem Versicherungsabschluss genau im Detail besprochen werden.

Für alle Tarife nützlich ist die Abdeckung von Schäden, die über die eigenen Landesgrenzen hinausgehen. Wer Unternehmen aus dem Ausland zu seinen Kunden zählt, sollte diese Vereinbarung treffen, um auch dann den Schutz einer Versicherung zu genießen, wenn man plötzlich mit einem Verfahren in einem anderen Land konfrontiert zu wird – insb. für die USA sowie Kanada ist der Rechtsschutz zu prüfen. Versichert sein sollten zudem Vermögensschäden die aufgrund von zeitlichen Verzögerungen und verpassten Abgabefristen eingetreten sind. Diente die zusätzliche Zeit, um Fehler in der Programmierung zu verbessern, ist dieser Schaden oft wesentlich geringer als die Schadensersatzzahlungen, wenn der Fehler erst sehr viel später entdeckt wird.

Noch unsicher? Kontaktieren Sie uns gerne!

Was kostet eine IT-Haftpflichtversicherung?

Die Kosten einer IT-Haftpflicht sind von per se von mehreren Faktoren abhängig. Wie hoch Ihr Beitrag für die IT-Haftpflichtversicherung ausfällt, lässt sich nicht pauschal beantworten.

Grundsätzlich richten sich die Kosten der Versicherung nach:

  • der Deckungssumme, bzw. der Versicherungssumme
  • der Selbstbeteiligung,
  • dem Leistungsumfang (bspw. ob Maschinen mitversichert sind) und
  • der individuellen Risikosituation.

Diese sind wiederum abhängig von:

  • Ihren individuellen Tätigkeiten,
  • Ihrer Auftragssituation
  • Ihrem Rechtsschutz und
  • Ihrem Jahresumsatz.

Neben der Wahl des Tarifs umfasst dies in erster Linie die vereinbarte Deckungssumme, bzw. Versicherungssumme. Dies ist gleichzeitig der maximale Betrag, der für einen Schadensfall vergütet wird. Fällt der tatsächliche Eigenschaden oder die Schadensersatzforderung höher aus, ist es erforderlich den Rest aus eigener Tasche zu bezahlen. Die Höhe der Versicherungssumme sollte daher niemals bewusst zu niedrig angesetzt werden – was sich allerdings auf den Beitrag zur Versicherung schlägt. Selbst eine IT-Haftpflicht für Freiberufler sollte über eine Deckungssumme von 500.000 Euro verfügen.

Ein zweiter Kostenfaktor ist die Selbstbeteiligung beim auftretenden Schaden, bzw. Schadensersatzforderungen. Die Selbstbeteiligung führt unmittelbar zu einem Preisnachlass für den Beitrag für jede Versicherung . Tritt der Schadensfall tatsächlich ein, kann die gewählte Selbstbeteiligung bereits in Vergessenheit geraten sein.

Besser ist es in diesen Fällen eine vergleichbare Ersparnis aufgrund einer verlängerten Laufzeit der Versicherung zu vereinbaren. Die Kündigungsfrist endet somit oft nicht nach einem Jahr, sondern erst nach drei oder auch fünf Jahren.

Weiteres Einsparpotenzial bietet die Option den Beitrag der Haftpflicht statt monatlich, vierteljährlich oder auch nur einmal im Jahr zu zahlen. Dies spart dem Versicherer Verwaltungskosten, wodurch ein geringerer Versicherungsbeitrag für Haftpflichtversicherungen möglich wird.

Welche Risiken sind abgesichert?

Ein IT-Haftpflicht Vergleich lohnt sich auch in Bezug auf die abgedeckten Risiken, welche mitversichert sein müssen. Bei diesen legen die Versicherer selbstständig fest, welche Standards die Haftpflicht versichert und für welche vermeidbaren Unsicherheiten der Versicherungsnehmer selbst haftbar gemacht wird.

Als versicherte Personen zählen alle Angestellten, die im offiziellen Auftrag des Versicherungsnehmers handeln. Dazu gehören:

  • Geschäftsführer & Manager
  • Festangestellte & freie Mitarbeiter
  • Trainees, Volontäre, temporäre Praktikanten & Werkstudenten
  • Mitarbeiter aus Zeitarbeitsfirmen
  • Beauftragte Subunternehmen

Grundsätzlich versichert die IT-Haftpflicht Existenzgründer, Freiberufler, Selbständige und Unternehmen in den Bereichen Informationstechnik & Telekommunikation. Versicherte Tätigkeiten sind dabei beispielsweise:

  • Software Entwickler
  • Programmierer
  • System- und Netzwerkadministratoren
  • IT-Berater
  • IT-Sachverständiger
  • Viele weitere Berufsfelder der IT- und TK-Branche

Mitversichert in der Haftpflicht sind zudem in der Regel Tätigkeitsfelder aus den Bereichen Unternehmens- und Personalberater, Medien-Agentur oder Interim-Manager. Die versicherten Tätigkeiten können darüber hinaus optional um Engineering-Leistungen (Ingenieur-Dienstleistungen) wie Hardwareentwicklung im Anlagenbereich, Maschinen- und Anlagentests, technisches Zeichnen, Konstruktion, CAD, CAM, Begleitung der Inbetriebnahme oder technische Gutachten erweitert werden.

Zu den abgedeckten Gefährdungen für welche IT-Dienstleister haftbar gemacht werden, zählen im Allgemeinen:

5.1 Vom Versicherungsnehmer verursachte Vermögensschäden
Diese gelten auf für durch Unachtsamkeit oder Unwissenheit entstandene Schäden, wenn etwa ein Praktikant eine Aufgabe falsch interpretiert und somit einen Eigenschaden für den Manager verursacht, der eine Selbstbeteiligung zu tragen hat.

5.2 Verletzung des Marken- oder Urheberrechts
Wird das geschützte Eigentum eines Unternehmens wie etwa ein Firmenlogo ohne das Einverständnis zu Werbezwecken eingesetzt, besteht die Möglichkeit durch den Versicherungsschutz rechtliche Mittel zu ergreifen und eine Weiterverwendung zu verhindern.

5.3 Vermögenschäden durch Mitarbeiterausfälle
Die Grippesaison führt immer wieder dazu, dass Unternehmen an ihre Grenzen stoßen. Wer jetzt Aufträge ablehnen muss oder verspätet fertigstellt ist auch für die eigenen entstandenen Vermögensschäden versichert.



Die IT-Haftpflicht bietet in der Regel eine weltweite Deckung von Schadenersatzforderungen. Das bedeutet: Es ist prinzipiell unerheblich, ob der IT-Dienstleister – egal, ob er als EDV-Berater oder Softwareentwickler auftritt - seine Leistungen nur für Kunden in Deutschland erbringt oder für einen größeren, international agierenden Konzern tätig ist. Aber: In den USA und Kanada ist der Versicherungsschutz - abhängig vom Versicherer - möglicherweise eingeschränkt.

Wussten Sie, dass 2017 ca. 48% der deutschen Unternehmen mindestens einen Cyber-Zwischenfall erlebt haben?  (Quelle: Cyber Readiness Report 2018) Eine Cyber-Versicherung hilft Ihnen daher, eine Cyber-Krise zu bewältigen und schützt Sie finanziell (zum Beispiel bei Hackerangriffen, Datenmissbrauch oder Datenverlust). Häufig inklusive kostenloser Seminare und Trainings für Sie und Ihre Mitarbeiter.

Welche Risiken sind nicht abgedeckt?

Personen- und Sachschäden
Hierbei handelt es sich um die sogenannten unechten Vermögensschäden. Diese sind bereits Teil der Betriebshaftpflichtversicherung und werden daher in der IT-Haftpflicht vernachlässigt, um Überschneidungen zu vermeiden.

Vom Gesetz abweichende Garantien

Garantiert ein Unternehmen bei einem Schadensfall in seinen AGBs die Übernahme aller Kosten oder eine zusätzliche Aufwandsentschädigung ist der Versicherer nicht gezwungen diese Leistungen zu ersetzen.

Fahrlässig verursachte Schäden
Hierbei kann es sich zum Beispiel um eine erhöhte Anzahl von Auftragsannahmen in der Ferienzeit handeln. Entstehen Verzögerungen beim vereinbarten Abgabetermin aufgrund des Personalmangels haftet der Unternehmer, der diese missliche Lage selbst verursacht hat.

Schäden an elektrischen Geräten
Die IT-Haftpflicht kommt ebenfalls nicht für Elektrogeräte selbst aus, sondern nur für die darin enthaltenen Daten. Wenn Sie die Gerätschaften ebenfalls absichern möchten, sollten Sie zusätzlich eine Elektronikversicherung abschließen. Weitere interessante Versicherungen sind ebenfalls  die Inhaltsversicherung, die Gebäudeversicherung sowie die Vermögensschadenhaftpflicht.

Welche zusätzlichen Optionen können dazu gebucht werden?

Um einen individuellen Versicherungsschutz zu garantieren, können Sie in der Regel einige Zusatzoptionen zu der IT-Haftpflichtversicherung wählen:

Zusatzschutz für Projektverträge
Zur Absicherung von Risiken aus IT Projektverträgen mit Ihren Auftraggebern wird die Absicherung durch eine «IT-Haftpflicht» empfohlen.

Rücktritt des Auftraggebers vom Projekt
Durch den optionalen Zusatzbaustein „Rücktritt des Auftraggebers vom Projektvertrag“ können Sie Ihr unternehmerisches Risiko reduzieren und Ihre Liquidität schonen.

Datenschutz- und Cyber-Eigenschaden-Deckung
Dieser besondere Zusatzbaustein versichert Ihr Business vor den unkalkulierbaren Risiken von Hackerangriffen, DoS-Attacken oder sonstiger Internet-Kriminalität (CyberCrime).

D&O-Außenhaftungsversicherung für Geschäftsführer
Auf Wunsch können Sie sich auch gegen die persönliche Haftung (Außenhaftung als Organ) bei Pflichtverletzungen als Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft (z.B. einer GmbH) absichern.

Tätigkeiten im Bereich Engineering
Die optionale Engineering-Versicherung erweitert den Versicherungsschutz um den Tätigkeitsbereich Engineering (Ingenieurdienstleistungen).

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Was ist noch zu beachten?

Wie bei allen Versicherungen gibt es auch bei einer IT-Haftpflicht Fristen zu beachten. In einem bestimmten Rahmen müssen die Schadensersatzforderungen gemeldet werden, um bearbeitet zu werden. Da nicht jeder Missstand sofort auf den ersten Blick ersichtlich ist, sollten die Versicherungsnehmer in Erfahrung bringen, ob erst Vermögensschäden ab dem Zeitpunkt des Versicherungsbeginns zählen oder der eingetretene Schadensfall unabhängig vom Ursprungsdatum sind. Bei einigen Versicherungen wird zum Beispiel ein rückwirkender sechsmonatiger Schutz gewährt. Dieser gilt jedoch nur, wenn der Schaden noch unbekannt war. Nachdem Ansprüche aufgekommen sind eine IT-Haftpflicht abzuschließen ist daher nur wenig hilfreich.

Wer übersichtliche Tarife und Versicherungsleistungen bevorzugt sollte sich als IT-Dienstleister, bzw. EDV-Berater für kombinierte Tarife entscheiden. Diese beinhalten neben der Betriebshaftpflichtversicherung, bzw. Betriebshaftpflicht, auch die IT-Haftpflicht. Das erleichtert die Aufklärung des Schadens, da nicht mehrere Versicherungsunternehmen oder Abteilungen zuerst das weitere Vorgehen abstimmen müssen. Vermögensschäden werden so deutlich zeitnaher bearbeitet, was auch dazu beiträgt das geschädigte Unternehmen nicht für immer als Kunden zu verlieren.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Transparenz. Noch bevor ein Interessierter zum Versicherungsnehmer wird, sollte dieser umfassend über Tarife oder auch die Ausschlusskriterien des jeweiligen Anbieters informiert sein. Da die Entscheidung für eine IT-Haftpflicht in erster Linie dem Schutz vor einem finanziellen Bankrott dient, ist es leichter bei transparenten Versicherungsgesellschaften nach dem besten Preis-Leistungsverhältnis Ausschau zu halten.

Schadenbeispiele

Gestaltung eines Onlineshops
Ein Freiberufler wird damit beauftragt die Neugestaltung eines Onlineshops zu übernehmen. Durch einen Brand im Büro des Freelancer wird die bisherige Arbeit sowie die erstellten Backups zerstört. Der Freiberufler kann den Abgabetermin nicht einhalten und der Auftraggeber, der bereits Werbung mit Rabatten für diesen bestimmten Termin gemacht hat verlangt Schadensersatz. Der verzögerte Start zog bei dem Freelancer einen Eigenschaden von 15.000 Euro nach sich. Die Versicherungssumme deckt sich damit.

Fehler bei der Antivirensoftware
Der Entwickler eines IT-Unternehmens wurde mit der Aufgabe betraut die Antivirensoftware einer Bank nach einem Angriff auf den neuesten Stand zu bringen. Hierbei deaktivierte der Entwickler ohne es zu merken die Firewall. Bemerkt wurde dieser Fehler erst drei Tage später. In der Zwischenzeit wurde das System gehackt und in diesem Namen Phishing E-Mails versendet. Die Sachschäden sind aufgrund der weitreichenden Verbreitung der E-Mail auf eine mittlere sechsstellige Summe zu schätzen, die dem Entwickler zugeschrieben werden. Die Versicherung zahlt den Beitrag.

Unvollständige Installation
Ein selbstständiger Systemadministrator soll auf jedem PC eines Großhändlers für Maschinenbauteile eine Software installieren. Der Freelancer vergisst die Rechner aus einem Büro. Dem Auftraggeber entstehen Umsatzausfälle, weil über die betroffenen Rechner keine Bestellungen bearbeitet werden können. Für die Umsatzeinbußen fordert der dieser Schadensersatz von 150.000 Euro – die IT-Haftpflicht versichert den Fall.

Programmierfehler
Ein nebenberuflich selbstständig tätiger Web-Entwickler programmiert für ein junges Startup einen Online-Shop. Durch eine fehlerhafte Programmierung wird bei vielen Maschinen angezeigt, dass sie ausverkauft sind. Dies hat zur Folge, dass das Unternehmen weniger von diesen Maschinen verkauft. Die Schlechtleistung vom Entwickler führt so zu einem erheblichen finanziellen Mehrkosten beim Kunden woraufhin dieser Schadensersatz in Höhe von 53.000 Euro fordert – die IT-Versicherung springt ein.

Datenverlust
Ein IT-Freelancer und Softwarehersteller soll für einen Auftraggeber ein neues CRM-System (Customer-Relationship Management) entwickeln. Bei der Implementierung der Software baut der Freiberufler versehentlich einen Fehler ein, der dazu führt, dass alle Kundendaten aus dem Vorjahr gelöscht werden. Ein Backup hatte der Softwarehersteller zuvor nicht erstellt. Die verlorenen Daten müssen von einem Freelancer manuell nachgetragen werden und verursachen Mehrkosten. Der freiberufliche Softwareentwickler ist durch seine Haftpflicht geschützt.

Die Vorteile im Überblick

Zu den wichtigsten Vorteilen, die aktuell mit einer IT-Haftpflichtversicherung verbunden sind gehören unter anderem:

  • optimale Ergänzung zur Betriebshaftpflicht für IT-Dienstleister und Berater
  • Vermögensschäden durch Manager und Mitarbeiter vollständig abgedeckt
  • Verschiedene Tarifoptionen zur Auswahl
  • Versicherungsschutz für Personen- & Sachschäden im In- und Ausland
  • inklusive Rechtsschutz für strittige Ansprüche
  • Flexibel wählbare Deckungssumme
  • IT-Dienstleister und Manager haben Wahl zwischen Selbstbeteiligung oder nicht
  • Abdeckung von Eigenschaden durch Personal- und Verdienstausfälle
  • Maßgeschneiderter Versicherungsschutz für alle IT-Dienstleister, abhängig vom Tätigkeitsfeld

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Beratung zur IT-Haftpflicht

Wenn Sie sich zur beruflichen IT-Haftpflichtversicherung oder über die Betriebshaftpflicht beraten lassen oder sich über potentielle Gefahren informieren möchten, stehen unsere Vermittler Ihnen gern zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach unter 0800 227 66 00 an oder kontaktieren Sie uns per E-Mail.

Wünschen Sie einen unabhängigen Versicherungsvergleich? Unsere Vermittler prüfen Versicherungen für die IT-Haftpflichtversicherung unabhängig von diversen Versicherern. Wenn Sie bereits versichert sind und über einen Wechsel nachdenken, unterstützen unsere Berater Sie ebenso. Auf Wunsch übernehmen wir auch die Kündigung bei Ihrem alten Versicherer.